von Margret Wischnowski
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19. November 2020
1. Vereinbaren Sie mit dem Kaufinteressenten für die Besichtigung einen Einzeltermin. Im Gegensatz zu Gruppenbesichtigungen haben Sie dann die Möglichkeit, sich auf Ihren Gesprächspartner individuell einzustellen. Gruppenbesichtigungen können schnell überfordern. 2. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Räumen Sie auf, entrümpeln Sie, sortieren Sie aus (das hätten Sie für den Umzug dann bereits erledigt), machen Sie sauber, lüften Sie. Ihre Immobilie sollte einladend, gepflegt und gemütlich wirken. Offene Vorhänge, Rollos und Jalousien lassen möglichst viel natürliches Tageslicht in die Zimmer. Falls Sie Zeit haben, im Vorfeld der Besichtigung einen Kuchen zu backen, hüllen Sie Ihre Immobilie in einen verführerischen Duft und sprechen das Unterbewusstsein Ihrer potentiellen Käufer an. 3. Gehen Sie mit den Augen des Käufers durch alle Räume und verstauen Sie intime und private Dinge an einem nicht sichtbaren Ort. Niemand möchte Ihre Hämorriden-Creme im Badezimmer liegen sehen oder über die Spielsachen der Kinder stolpern. 4. Halten Sie während der Besichtigung wichtige Fakten rund um Immobilie und Grundstück bereit. Niemand kennt Ihr Haus, Ihre Wohnung besser als Sie. Stehen Sie bereitwillig für Fragen zur Verfügung und bereiten Sie sich auch auf kritische Nachfragen vor. Gibt es eine einleuchtende Antwort, warum Sie verkaufen? Für die Kaufinteressenten ist es sicher interessant zu erfahren, dass Sie jobbedingt in eine andere Stadt ziehen und nicht alle Zelte hinter sich abbrechen, weil Sie den nächtlichen Fluglärm nicht mehr ertragen können. 5. Sprechen Sie kleine Mängel ehrlich an. Jede Immobilie hat sie und das ist ganz normal. Je authentischer und offener Sie kommunizieren, desto eher können Sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Sie haben sich immer über den feuchten Keller in Ihrem Nachkriegshaus geärgert und befürchten, dass Ihre Verkaufschancen deswegen sinken? Das muss nicht sein. Vielleicht interessiert Ihren Käufer das nur beiläufig und er ist stattdessen begeistert vom großen, gepflegten Garten. 6. Legen Sie den Fokus auf die Vorzüge Ihrer Immobilie und planen Sie den Rundgang so, dass Sie das Highlight am Ende präsentieren. Hier können Sie ein kurzes Abschlussgespräch führen und offen gebliebene Fragen beantworten. Und Ihre zukünftigen Käufer auf einen Kaffee und ein Stückchen frisch gebackenen Kuchen einladen, wenn die Chemie stimmt. Brauchen Sie professionelle Unterstützung bei Ihrem Immobilienverkauf? Dann freue ich mich, wenn Sie mich kontaktieren: 0179- 599 30 24 oder info@wischnowski.com.